FDP.Die Liberalen fordert die Überprüfung eines Online-Polizeipostens im Kanton Luzern

Die Verunsicherung in Teilen der Luzerner Bevölkerung nach der Schliessung und Zusammenle gung von Polizeiposten nimmt die FDP.Die Liberalen ernst. FDP-Kantonsrätin Eva Forster, Triengen, hat deshalb ein Postulat eingereicht, das die Einführung eines Online-Polizeipostens mit Videokon ferenz bei der Luzerner Kantonspolizei prüfen lässt. Ziel ist es, den Zugang zur Polizei zu vereinfa chen und gleichzeitig die Einsatzkräfte zu entlasten.

Die Schliessung und der Zusammenschluss von Polizeiposten haben bei vielen Luzernerinnen und Luzerner für Verunsicherung gesorgt. Es wächst die Sorge, dass die Polizei weniger präsent ist und der persönliche Zugang erschwert wird. Ein Online-Polizeiposten kann hier gezielt entgegenwirken und den Kontakt zur Be völkerung einfach sichern. Die Erstattung von Anzeigen und Beratungen per Videokonferenz wären unabhän gig von Ort und Öffnungszeiten möglich.

Der Regierungsrat wird mit dem Postulat beauftragt, die rechtlichen und operativen Grundlagen zu prüfen sowie den Nutzen für die Bevölkerung und die Polizeiarbeit aufzuzeigen. Dabei sollen auch die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt im Kanton Zürich berücksichtigt werden.

«Ein Online-Polizeiposten vereinfacht den Zugang zur Polizei und kann die Patrouillen im Alltag entlasten», sagt Eva Forster. «Die positiven Erfahrungen aus Zürich zeigen, dass solche Angebote einem echten Bedürf nis entsprechen.»

Die FDP setzt sich für pragmatische und digitale Lösungen ein. Mit konkreten Massnahmen soll das Sicher heitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden.

Weitere Details entnehmen Sie dem Postulat anbei.

 

Besichtigung CKW Unterstation Ettiswil

Grosses Interesse in der Bevölkerung